Scheinselbständigkeit

Risk-Free Employment of Freelancers

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gibt es derzeitig eine geschätzte Zahl von mindestens 436.000 Scheinselbständigen innerhalb des Bundesgebiets. Als Scheinselbständig gelten diejenigen, die zwar formal als eine selbständig tätige Person auftreten, gleichzeitig jedoch die Voraussetzungen für eine unselbständige Erwerbstätigkeit erfüllen. Diese sind gegeben, wenn die ausgeübte Tätigkeit die typischen Merkmale eines unternehmerischen Handelns nicht mehr erkennen lässt. Resultierend aus immer rigider angewandten und unzeitgemäßen Abgrenzungskriterien besteht ein schmaler Grat zwischen dem Tatbestand der Scheinselbständigkeit und zulässiger selbständiger Tätigkeit, wobei die Dauer der Zusammenarbeit und die Anzahl der Auftraggeber von zentraler Bedeutung sein können. Folglich sollten freiberuflich tätige Personen, speziell aus der stark risikobehafteten IT- und Telekommunikationsbranche, besonders darauf achten, nicht in den Verdacht von Scheinselbstständigkeit zu kommen.

Testen Sie hier, ob bei Ihnen das Risiko einer Scheinselbständigkeit besteht:

Risiko - Scheinselbständigkeit

Für die freiberuflich tätige Person ist die Scheinselbständigkeit nicht selten mit akuten Risiken verbunden, die vor allem finanzieller und rufschädigender Natur sind und mitunter zu großen Problemen führen können.
Dazu zählen:

  • Der Auftraggeber kann die Arbeitnehmeranteile an den Nachzahlungen der Sozialversicherungsbeiträge drei Monate lang von dem künftigen Gehalt des Arbeitnehmers abziehen.
  • Mit Feststellung der Scheinselbstständigkeit wird die unternehmerische Tätigkeit für beendet erklärt, was dazu führen kann, dass die auf den Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer nachgezahlt werden muss.

Darüber hinaus sollte man den von der Scheinselbständigkeit schwer abgrenzbaren Tatbestand der arbeitnehmerähnlichen Selbständigkeit nicht außer Acht lassen, welcher eine Nachzahlung sämtlicher Rentenversicherungsbeiträge durch den Selbständigen vier Jahre rückwirkend zufolge hat. Im Zweifelsfall stehen jedoch folgende Möglichkeiten zu Verfügung:

  • Man wechselt in die Festanstellung.
  • Man baut darauf, dass die Prüfungsbehörden nicht alsbald aktiv werden.
  • Sie stellen Ihre Geschäftsbeziehungen mittels Risk-Free Employment of Freelancers auf eine sichere Grundlage.

Mehr Informationen zum Thema Scheinselbständigkeit finden Sie auf unserem Blog:

Die Vorteile von Risk-Free Employment of Freelancers (RFE)

  •   Passgenaue Lösungen für Ihre Bedürfnisse
  •   Rechtssichere und transparente Vertragswerke
  •   Minimierung des Risikos bei freiberuflicher Tätigkeit